radio.rockt.es http://radio.rockt.es Jugendliche berichten von ihrem Hobby 'Radio' Tue, 24 Aug 2010 15:19:54 +0000 http://wordpress.org/?v=2.8.5 en hourly 1 Extreme Playgrounds in Pinneberg http://radio.rockt.es/2010-08-14/extreme-playgrounds-in-pinneberg/ http://radio.rockt.es/2010-08-14/extreme-playgrounds-in-pinneberg/#comments Sat, 14 Aug 2010 20:57:53 +0000 Svenja http://radio.rockt.es/?p=1455 Am 29. August finden in Pinneberg (nahe Hamburg) zum vierten Mal die Telekom Extreme Playgrounds statt. Das diesjährige Line Up besteht aus dem Reggae-Sänger Gentleman, der Ska-Punk-Band Sublime to Rome aus Kalifornien und den Schweden-Rockern Millencolin.

Aber was sind überhaupt die Extreme Playgrounds?

Die Extreme Playgrounds sind sozusagen die Weltmeisterschaft für alles, was dem Publikum so richtig einheizt:  Wasserski- und Wakeboardfahren und BMX- und Mountainbike fahren. Von überall auf der Welt kommen Sportler in die Wasserskiarenen von Deutschland, um sich mit Anderen spannende Duells zu liefern. In diesem Jahr wird es ganz besonders spannend: Der Hamburger Frederic von Osten, gerade mal 17 Jahre alt, und der Weltmeister Nick Davies aus den USA werden sich ein packendes Wakeboard-Duell liefern!

Wir vom Jugendradio ”Radio Pinneberg ” aus dem Westen von Hamburg werden natürlich wie letztes Jahr wieder für euch vor Ort sein und Interviews mit den Music-Acts und den Sportlern führen.

Besonders an Frederics Fersen werden wir uns klemmen, denn der Hamburger beeindruckt mit seinem Können. Außerdem sucht er momentan eine Freundin – vielleicht ist ja sogar jemand aus unseren eigenen Reihen für ihn dabei?! ;-)

Habt ihr Lust, die Wakeboard-Künstler bei ihren atemberaubenden Sprüngen aus nächster Nähe zu erleben und euch von den Live-Bands ordentlich einheizen zu lassen?

Dann kommt am 29. August 2010 nach Pinneberg, am 02. Oktober nach Wuppertal, am 06. und 07. November nach Aurich oder am 05. Dezember nach Berlin.

Wir von Radio Pinneberg werden euch auf dem Laufenden halten! 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Rock it!- Star hautnah http://radio.rockt.es/2010-03-14/rock-it-star-hautnah/ http://radio.rockt.es/2010-03-14/rock-it-star-hautnah/#comments Sun, 14 Mar 2010 21:03:05 +0000 Svenja http://radio.rockt.es/?p=1435 Interview_Axt1

Am Sonntag, den 7. Februar, war es endlich soweit. Ich machte mich zusammen mit meiner Fotografin Lou auf den Weg zu einem echten Highlight meiner Jugendpressearbeit: Ein exklusives Radio Pinneberg-Interview mit Daniel Axt, dem Star aus dem deutschen Kino-Musical Rock it!.

Als wir seine Schauspielagentur betreten, kommt er uns schon gut gelaunt entgegen und gibt uns die Hand. Natürlich bin ich ein wenig aufgeregt, man trifft ja nicht alle Tage einen Kinodarsteller. Meine Aufregung ist aber schon verflogen, als Daniel, Lou und ich uns vor dem Interview unterhalten, als hätten wir uns nicht gerade erst kennengelernt. Denn der 18-jährige Schauspieler aus Hannover ist auf dem Boden geblieben und total sympathisch. Dieser erste Eindruck bestätigt sich beim Interview. Aufgeschlossen und locker beantwortet Daniel alle Fragen und lässt sich auch nicht von meinen Gemeinheiten aus dem Konzept bringen: “Sächsel doch mal ein bisschen…” oder “Vervollständige bitte folgende Sätze…”Interview_Axt2

Sympathisch ist auch, dass der Nachwuchsschauspieler manchmal selber noch nicht glauben kann, dass er jetzt berühmt ist. “Letztens kam ein Mädchen in der Schule zu mir und wollte, dass ich ihr Rock it!-Buch signiere. Ich stand etwas verwirrt vor ihr und hab mir erstmal das Buch angeschaut. Ich wusste gar nicht, dass es sowas zu kaufen gibt!”

Nach dem Interview sind wir uns schnell alle einig, dass es uns sehr viel Spaß gebracht hat. Daniel sagt begeistert: “Sowas Cooles musste ich noch nie machen, Sächseln in einem Interview…!” Tja, das hört manReporterin_Svenja doch als Interviewer gerne :-) Wir geben uns zum Abschluss die Hand. “Aber nicht überkreuz, das bringt Unglück”, meint Daniel, zieht seine Hand wieder zurück und wartet, bis der Händedruck wieder Glück bringt.

Glück? Davon hatte Daniel Axt bisher sehr viel. Er hat unter anderem bei dem Remake von “Die Brücke” und bei Krimi.de mitgespielt, bevor er die Hauptrolle als Nick im Film Rock it! ergatterte.

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radio.rockt.es wurde offiziell gecheckt! http://radio.rockt.es/2009-11-05/fragfinn/ http://radio.rockt.es/2009-11-05/fragfinn/#comments Thu, 05 Nov 2009 20:27:23 +0000 René http://radio.rockt.es/?p=1397 fragfinn

Das Team der Kindersuchmaschine fragFINN hat radio.rockt.es gecheckt und uns für kindgerecht erklärt!

Was steht hinter fragFINN?

Hinter fragFINN steht eine so genannte Whitelist von kindgerechten Internetseiten. Ziel ist es, einen geschützten Surfraum im Internet zu schaffen, der für Kinder im Alter von 6-12 Jahren interessant und unbedenklich ist. Kinder sollen mit Hilfe der Angebote der Whitelist Medienkompetenz erwerben, indem sie das Internet entlang ihrer Interessen und Bedürfnisse in seiner Breite und Vielfalt nutzen können. Damit sollen Kinder für einen aktiven und kompetenten Umgang mit dem Medium Internet gestärkt werden.

Die Liste wird ständig erweitert. Dazu prüft ein Team aus Medienpädagogen der Freiwilligen Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter  e.V. (FSM) die jeweilige Internetseite anhand strenger Kriterien, bevor sie in die Liste sicherer und  wertvoller Websites aufgenommen wird. So entsteht mit der Zeit eine umfangreiche Liste aus interessanten und für Kinder unbedenklichen Internetangeboten, die genauso bunt und vielfältig ist, wie das ‘echte’ Netz.

Das Projekt fragFINN ist Teil der Initiative „Ein Netz für Kinder“, die vor einem Jahr vom Beauftragten für Kultur und Medien der Bundesregierung ins Leben gerufen wurde und vom Bundesfamilienministerium unterstützt wird. Das Projekt wird von namhaften Unternehmen und Verbänden der Telekommunikations- und Onlinewirtschaft finanziert. Ziel der Initiative ist die Stärkung des Vertrauens von Eltern und Kindern in das Medium Internet und eine Verbesserung der Kinder-Internetlandschaft in Deutschland.

Weiterführende Informationen:

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Gewinnspiel für Audiobegeisterte http://radio.rockt.es/2009-09-15/gewinnspiel-fuer-audiobegeisterte/ http://radio.rockt.es/2009-09-15/gewinnspiel-fuer-audiobegeisterte/#comments Tue, 15 Sep 2009 15:24:37 +0000 René http://radio.rockt.es/?p=1320 AUDIYOU ist eine super Plattform für audiobegeisterte Nutzer! Hier kann jeder Audiodateien jeglicher Art hochladen, runterladen und vorhören. Egal ob Geräusche, Features, Sound-Collagen oder Hörspiele. Jetzt hat sich das AUDIYOU-Team etwas Besonderes für ihre Nutzer überlegt und zu gewinnen gibt es das Radio-Handbuch „3, 2, 1, On Air!“, ein Handbuch, das vollgepackt ist mit tollen Infos und Ideen für junge Audio- und RadiomacherInnen und solche, die es werden wollen. Dazu gibt es eine exklusive, super limitierte AUDIYOU-Umhängetasche!. Sag einfach deine Meinung: Welcher Facts-Beitrag gefällt dir besonders gut? Also spitz’ die Ohren und höre doch mal wieder in die spannenden Reportagen, Interviews und Berichte auf AUDIYOU rein! Mitmachen können alle, die bei AUDIYOU angemeldet sind. Schreib’ deine Antwort einfach bis zum 04. Oktober 2009 an welt@audiyou.de. Unter allen Einsendungen wird der Gewinner oder die Gewinnerin dann ausgelost. Viel Glück! ;-)

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Jetzt können die neuen iPods auch Radio! http://radio.rockt.es/2009-09-11/ipod-nano-radio/ http://radio.rockt.es/2009-09-11/ipod-nano-radio/#comments Fri, 11 Sep 2009 12:41:59 +0000 René http://radio.rockt.es/?p=1270 Am 9. September 2009 hat Apple-Chef Steve Jobs den neuen iPod nano in Kalifornien vorgestellt. Das beste Feature überhaupt? Natürlich der Radioempfang! Doch wer bei den hochmodernen und super stylischen Geräten nach DVB-H-, DAB- oder ganz einfachen w-LAN-Connections sucht, wird sie nicht finden. Denn zu hören gibt’s das gute alte UKW-Radio. Natürlich nach bester Apple-Manier schick aufgemotzt.

In der mittlerweile 5. Generation unterhält der weltweit beliebteste Musikplayer mit tollen Gimmicks wie einer Videokamera, einem Mikrofon und integrierten Lautsprechern. Was sich die Radiofreaks des 21. Jahrhunderts früher noch mit dem teuren ‘iPod Radio Remote’-Aufsatz kaufen mussten, gibt’s jetzt kostenlos und mit zusätzlichen Funktionen. So ist es mit der sogenannten ‘Live-Pause’ möglich, die Lieblingsradio-Show anzuhalten und später (maximal 15 Minuten) an gleicher Stelle wieder fortzusetzen. Die zweite coole Funktion heißt ‘iTunes Tagging’. Unterstützt der Sender den RDS-Standard (Übermittlung von zusätzlichen Informationen), werden dir Interpret und Songtitel angezeigt und du hast die Möglichkeit, den Titel zu taggen. So erscheint beim nächsten Synchronisieren deines iPods mit iTunes automatisch eine Liste deiner getaggten Songs inkl. der üblichen 30-Sekunden-Vorschau und dem Kaufbutton.

iPod_nano_Farben

Die Steuerung des Radios ist denkbar einfach. Über das Hauptmenü gelangt man zum Reiter ‘Radio’. Die Sendereinstellung erfolgt ähnlich des klassischen analogen Radios über das Click Wheel. Darüber lassen sich dann auch die Lieblingssender speichern und interessante Songs taggen.

Den neuen iPod nano gibt’s ab sofort in den Farben Silber, Schwarz, Lila, Blau, Grün, Orange, Gelb, als rote Special Edition und in Pink mit 8GB bzw. 16GB großem Speicher.

Weiterführende Links zum Artikel

Apple iPod Radio Remote: http://store.apple.com/de/product/…

Apple iPod nano Features – FM Radio: http://www.apple.com/de/ipodnano/…

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Internetradio gelingt Durchbruch http://radio.rockt.es/2009-09-02/internetradio-gelingt-durchbruch/ http://radio.rockt.es/2009-09-02/internetradio-gelingt-durchbruch/#comments Wed, 02 Sep 2009 18:14:42 +0000 René http://radio.rockt.es/?p=1246 Mehr als jeder vierte Internetnutzer hört online Radio, dass sind knapp 16 Millionen Deutsche – mehr als 10 Millionen Männer und rund 5,5 Millionen Frauen. Das teilte der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM) heute in Berlin mit. Grundlage der Angaben ist eine repräsentative Umfrage von Techconsult unter tausend Personen über 10 Jahre. „Online-Radios werden dank schneller Internetzugänge, kostengünstiger Flatrates und der steigenden Verbreitung internetfähiger Handys immer beliebter. Zusätzlichen Schub bringen die neuen WLAN-Radios, die Internet-Sender auch ohne Computer abspielen können“, sagte BITKOM-Vizepräsident Achim Berg. Jeder zweite männliche Internet-Nutzer zwischen 10 und 24 Jahre hört Internet-Radio beim weiblichen Geschlecht ist es immerhin ein knappes Drittel.

Warum Internet-Radios so beliebt sind, ist offensichtlich. Denn sie bieten:

  • die größtmögliche Vielfalt
  • unzählige Nischensender
  • einen Rückkanal für die Hörer/Nutzer durch Blogs, Foren, Twitter, usw.
  • Titelinformationen, Interpreten, usw.
  • medienübergreifende Nutzung (UKW, Internetradio, Podcast, Blog, Twitter, usw.)
  • Verlinkungen zu Online-Musikgeschäften wie z.B. iTunes Store, Musicload und Napster.

Nach Aussagen von BITKOM verfügten Ende 2008 rund 23 Millionen der fast 40 Millionen Haushalte über einen schnellen Internet-Zugang. Das sind immerhin 58 Prozent aller Haushalte in Deutschland, vor rund einem Jahr waren es noch 50 Prozent weniger. Für dieses Jahr wird ein Plus von 13 Prozent auf 26 Millionen Breitband-Anschlüsse erwartet. Dann verfügen zwei von drei Haushalten über einen schnellen Breitband-Zugang ins Internet. Dies schafft die Voraussetzung für noch mehr Internetradio-Hörer.

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Die Zukunft des Radios – Volume 2 http://radio.rockt.es/2009-08-26/die-zukunft-des-radios-2/ http://radio.rockt.es/2009-08-26/die-zukunft-des-radios-2/#comments Wed, 26 Aug 2009 21:04:48 +0000 René http://radio.rockt.es/?p=1204 Wie wird das Radio der Zukunft aussehen? Bei unseren Recherchen haben sich drei mögliche Zukunftsprognosen herauskristallisiert. Allesamt digital. Doch was bedeutet zum Beispiel „Digital Audio Broadcast“, was bringt einem DVB-H und welche Rolle spielen Internetradios? Einen wirklichen Unterschied gibt es für die Endbenutzer nicht. Denn die Empfangsgeräte werden sich nicht großartig verändern. Vielleicht gibt es ein paar Knöpfe und Regler mehr. Dass die Wellen jedoch andere (digitale) sind, merkt man einzig an der Qualität. Nicht zu unterschätzen ist auch die Möglichkeit, den Radiohörern einen Rückkanal zu geben, wodurch sie unter anderem die Möglichkeit erhalten, Kommentare abzuschicken und das aktuelle Programm zu bewerten. Des Weiteren ermöglichen digitale Wellen das Übertragen von Bildern (StudioCam/CD-Cover), (Musik-)Videos und längeren Texten (Hintergrundinformationen). Was heute noch Zukunftsmusik ist, kann morgen schon die Medienethiker beschäftigen. Denn kann man noch von Radio sprechen, wenn man doch eigentlich TV, Magazin, Internet UND Radio konsumiert. Es bleibt spannend, denn auf einen Standard geeinigt haben sich die deutschen Medienmacher noch nicht.

Amok Alex ist Moderator beim Internet- und bald auch DVB-H Radiosender “Project Reloaded”. Noch vor diesem Job war Alex bei “Project 89.0 Digital” on AIR. Das Besondere daran: Den Sender konnte man damals auch über “Digital Audio Broadcasting” (kurz DAB) empfangen. 2001 gestartet, ist das Radio 2003 allerdings schon wieder off AIR gegangen. Natürlich wollte ich vom Experten wissen, woran DAB bei Ihnen gescheitert ist.

Jan-Christopher (alias JC) ist Mainstreamleiter bei Rautemusik.FM – Europas größtem Internetradio. Ihr kennt ihn schon aus dem letzten radio.rockt.es-Interview. Für uns hat er die aktuelle UKW-Radiolandschaft mit Internetradios verglichen und dabei seine ganz eigene Bilanz gezogen…

Was denkt ihr? Wie sieht die Zukunft des Radios Eurer Meinung nach aus? Wir sind gespannt und für alle Thesen offen – schickt uns einfach einen Kommentar!

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Die Zukunft des Radios http://radio.rockt.es/2009-07-09/die-zukunft-des-radios/ http://radio.rockt.es/2009-07-09/die-zukunft-des-radios/#comments Thu, 09 Jul 2009 11:15:09 +0000 René http://radio.rockt.es/?p=1128 Amerika – Das Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Hier haben viele Erfindungen und Entdeckungen ihren Ursprung: Der Computer und das Internet, die Langspielplatte und der Blues. Und auch das Formatradio. Ich habe Jan-Christopher, Mainstreamleiter von Europas größtem Internetradio ‘RauteMusik.FM’ zur Zukunft des Radios und zur Entwicklung der deutschen Radiolandschaft interviewt. Außerdem erfahrt ihr, was wir noch so alles von den Amerikanern lernen können.

Interview_JC

René für radio.rockt.es (René): Moin, moin Jan-Christopher! Du bist Leiter des Mainstreams bei Europas größtem Internetradio, verfolgst schon seit längerem die aktuellen Entwicklungen in den USA und hast deren Geschichte studiert. Was sind denn deiner Meinung nach die größten Unterschiede zwischen den deutschen Hörfunk- und den amerikanischen Radioprogrammen?

Jan-Christopher (JC): In Deutschland wollen alle Radiosender alles spielen und überall mitmischen. Jeder spielt von jedem Genre ein bisschen und versinkt im Mainstream-Durchschnitt. Im Gegensatz dazu decken US-Sender jeweils nur ein Genre ab. Dadurch wiederholt sich die Musik zwar schneller, jedoch kommt es viel besser bei den Leuten an, da der Hörer die Sender nach seiner persönlichen Stimmung einschaltet. Die Hörer brauchen nicht nur einen Sender, der ‘alles’ bietet, sondern für jede Gefühlslage einen. Montagmorgen musst du erst mal wach werden und willst Rock hören, also schaltest du ‘Rock FM’ ein. Dienstag ist dir nach House, also schaltest du ‘House FM’ ein. Auf dem Weg nach Hause willst du die geilste neueste Musik und schaltest ‘TOP40 FM’ ein. So ist es in den USA.

René: Der Nutzer ‘JunkFM’ meinte bezüglich der US-Sender in den Radioforen (radioforen.de/showthread.php?t=4476) folgendes:

‘Außerdem fiel mir im Nachhinein auf, dass ich es geschafft hatte, mehrere Wochen über total uninformiert zu bleiben. Denn die Sender bringen fast keine Nachrichten, der einzige Wortanteil sind Moderationen und Werbung. Natürlich haben sie auch Nachrichtenkanäle, aber das bedeutet, ich muss bewusst nach Nachrichten suchen, sprich den Kanal einschalten.’

Stimmt es das sie kaum Werbung senden und vor allem keine Nachrichten?

JC: Ja, das stimmt. Werbung gibt es im ‘normalen’ Radio nur zielgruppenbezogen. Beiträge werden meist nur angeteased. Zum Beispiel wird ein halbes Interview gespielt und danach kommt ein Verweis auf den Beitrag in voller Länge auf der Website. Auch Popnews gibt’s nur vereinzelnd. Nachrichten sind in den USA ein komplett eigenständiges Genre, das wiederum von spezialisierten Sendern bedient wird. Ähnlich wie ‘NDR Info’ hier. Was denkst du wohl, warum Internetradio in Deutschland so gut ankommt?

René: Weil die Leute keine Lust mehr auf Mainstream-Dudelfunk haben?

JC: Genau. Radiosender nach Genres, das ist das Geheimrezept! Sonst hätte Internetradio niemals so einen Aufschwung erlebt. Mainstreamradio ist im Internet etwas Anderes. Die Hörer finden es echt klasse, da sie sich sicher sein können, dass hinter dem Mikro noch ein DJ ‘aus der Nachbarschaft’ steht, der die Musik selbst nach seinem Gefühl zusammenstellt. Das wird oft unterschätzt. Bei den großen Radiosendern werden Programme und Computer eingesetzt, die die Musik zusammenstellen, nach mathematischen Formeln, genauer gesagt: ohne ‘Gefühle’.

René: Aber die großen Sender wie z.B. ‘Radio Hamburg’ versprechen uns doch tagtäglich mehr Vielfalt mit super langen Musikstrecken und ‘mehr Vielfalt’-Hits aus den vergangenen Jahrzehnten!

JC: Ja, Vielfalt ist nun wirklich etwas Anderes. Sie spielen immer das Gleiche! Im Grunde ist es eine sehr schlechte Strategie, schließlich wollen die Leute nicht ‘mehr Musik’, sondern wirkliche Abwechslung mit Emotionen. Mal mehr von dem einen, mal mehr von dem anderen. Mal einen Moderator, der seine geilsten Rockplatten vorstellt, mal einen der viel R&B spielt und dann wieder einen, der nur neue Hits ballert. Es ist einfach eine Sache des Kopfes.

René: Nun haben schon viele ursprüngliche UKW-Radiosender einen Testlauf gestartet und senden mehrere Livestreams mit verschiedenen Genrearten. ‘Radio Hamburg’ versucht es z.B. mit seinem ‘Net Project’. Dort soll für jeden Geschmack etwas dabei sein, von Rock, über MovieMania bis hin zu den Top 40 ist alles drin.

JC: Genau wie Energy Radio und viele anderen. Es ist klar, dass alle old-school-Radiosender ein Stückchen vom Kuchen abhaben wollen.

René: Steht uns in naher Zukunft ein grundlegender Wandel bevor?

JC: Kann sein. Das Problem im UKW ist, dass die Sender sich als ‘der Hörer hört nur uns’ sehen. Dann wäre die Mischung bestimmt perfekt, doch verständlicherweise schalten die Leute durch, um genau in dem Moment bestimmte, ihrer Laune angepasste, Musik zu hören. Das ist der Vorteil für die Macher beim Internetradio. Der Hörer setzt sich hin und hört durch. Die durchschnittliche Hördauer ist im Internet mit zwei Stunden viermal so hoch, wie die Hördauer im UKW mit einer halben Stunde (Schleswig-Holstein). UKW hörst du im Auto und dort möchtest du dann in den zehn Minuten, die du zur Arbeit fährst ganz bestimmte neue Top40 Musik hören. Letztendlich müssen sich die Macher irgendwann entscheiden, ob sie ‘LangzeitHörRadio’ oder kurzes ‘ZwischendurchAutoFahrenRadio’ produzieren möchten. Das ist eine Frage der angestrebten Hördauer. Beides geht einfach nicht – lang und kurz.

René: Aber sind die Macher nicht in einer großen Zwickmühle, weil sie bei einem Totalumbruch erst mal die Hörer umgewöhnen müssten? Ist das machbar?

JC: Wenn alle an einem Strang ziehen, ja! Aber wenn es ein Radiosender alleine versucht, wird er scheitern. Freiwillig würde niemand seine Kompetenzen abgeben wollen. Lieber den Titel noch in 20 Jahren spielen, da ihn der Hörer mal gut fand, als etwas Neues zu versuchen. Damit der Wandel klappen kann, müssten sich alle Radiosender zusammen an einen Tisch setzen und sagen: ‘Okay, wir schmeißen alle Einnahmen zusammen in einen Topf und machen ein Gesamtkonzept für alle UKW-Sender.’ Die Genres, Zielgruppen und Formate müssten komplett neu aufgeteilt und überarbeitet werden. Keiner versucht mehr alle Genres abzudecken. So würden wir zum aktuellen amerikanischen System gelangen und die Hörer wären glücklicher. Nur würden die Großen niemals etwas von ihrem Gewinn abgeben, um diese Vision zu realisieren. Schließlich könnte der Sender im sehr unwahrscheinlichsten ‘worst case’ alle Anteile verlieren, wenn auf einmal alle den Rocksender klasse finden, man selber aber gerade auf ‘House FM’ umgestellt hat.

René: Dass sie Anteile verlieren könnten, sehe ich nicht so, denn letztendlich ist irgendein Genre immer IN. Mal dies, mal das. Außerdem könnte die Werbung viel gezielter geschaltet werden. Jetzt gibt es ja erste Versuche etablierter Radiozentren mit sehr spezialisierten Internetradioprogrammen einen gewissen Anteil zu holen und sich im Internet zu positionieren, wie z.B. das Fußballradio ‘90elf’ vom Radiozentrum Kiel (Radio Schleswig-Holstein, delta radio, Radio NORA).

JC: Es ist auf jeden Fall ein guter Ansatz und kopiert im Grunde das Konzept aus den USA ins Internet. Das einzige Problem im UKW-Radio sind die Zahlenermittlungen. Die Fragen bei der Media-Analyse (halbjährliches Zeugnis für die Radiosender) lauten immer nur, welchen Sender der Hörer am meisten hört. Denen ist es total egal, dass jeder die anderen Radiosender auch noch hört. Beim klassischen Radio kann niemand genau sagen, wie viele Hörer welcher Sender hat. Das ist der Vorteil beim Internetradio: Du siehst in jedem Moment genau, wie viele Hörer du hast. Daran kannst du dann auch ablesen, wann sie kommen und wann sie wieder gehen und wie lange sie hören. Damit kannst du das Radioprogramm und die Werbung noch gezielter einsetzen. Bei RauteMusik.FM kann das jeder unter StreamStats.RauteMusik.FM sehen.

René: Vielen Dank für das Interview.

JC: Bitte. Immer wieder gerne.

Weiterführende Links zum Artikel

RauteMusik.FM: www.RauteMusik.FM

Fußballradio 90elf: www.90elf.de

Radio Hamburg Net Project: www.radiohamburg-netproject.de

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http://radio.rockt.es/2009-07-09/die-zukunft-des-radios/feed/ 1
James Morrison: Support-Act unterm Sternenhimmel http://radio.rockt.es/2009-07-08/james-morrison-support-act-unterm-sternenhimmel/ http://radio.rockt.es/2009-07-08/james-morrison-support-act-unterm-sternenhimmel/#comments Wed, 08 Jul 2009 06:27:25 +0000 Svenja http://radio.rockt.es/?p=1195 Am 15. Juli kommt der Herzensbrecher und Chartstürmer James Morrison(”Broken Strings”) nach Hamburg. Sein Support-Act ist Milow (”Ayo Technology”).

15.07.2009, Hamburger Stadtpark, 19:00 Uhr

Aber ob Milow weiterhin die Vorgruppe bleibt; das stand vorletzte Nacht noch in den Sternen. Oder besser gesagt darunter, denn Milow verbrachte seine Nacht auf einer Stuttgarter Autobahn. Der Tourbus, mit dem die Crew gerade auf dem Weg nach Stuttgart war, fing mitten in der Nacht Feuer! Zum Glück hat der Busfahrer es bemerkt und den Bus rechtzeitig auf den Standstreifen gelenkt. Die zu dem Zeitpunkt schlafenden Passagiere wurden evakuiert. Milow blieb auf der Autobahn stehen und fotografierte beeindruckt den brennenden Bus. Eben ein stets gut gelaunter Künstler, der die Fotos dann sogar ein paar Stunden später im Internet veröffentlichte, mit den Worten: ”Ich hab’ ein paar Bilder mit meinem iPhone gemacht, seht her!”

Also steht der Tour mit James Morrison ja nichts mehr im Wege! Die Termine:

14.07.2009 Köln, E-Werk

15.07.2009 Hamburg, Stadtpark

16.07.2009 Berlin, Huxley’s neue Welt

20.07.2009 Stuttgart, Messe Stuttgart

22.07.2009 Lörrach, Stimmen Festival

Die Tickets bekommt ihr ab 36€ bei verschiedenen Ticketcentern.

Und noch ein kleiner Geheimtipp zum Schluss: Pleite? Dann schnappt euch eine Decke und einen Picknickkorb und versucht, ein schattiges Plätzchen in der Nähe des Stadtparks zu bekommen, da hört man die Musik auch :)

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Über 70 Medienbegeisterte in Barmstedt http://radio.rockt.es/2009-06-15/jugendpressefruehling2009/ http://radio.rockt.es/2009-06-15/jugendpressefruehling2009/#comments Mon, 15 Jun 2009 12:01:43 +0000 Svenja http://radio.rockt.es/?p=1111 Endlich war es wieder soweit! Die Jugendbildungsstätte (kurz JuBi) in Barmstedt öffnete ihre Türen für über 70 medienbegeisterte Jugendliche ab 14 Jahren. Denn vom 29. Mai bis 1. Juni fand in Barmstedt der 10. Jugendpressefrühling (kurz: JPF) statt!

JPF2009

Die Organisatoren der JPPI (Junge Presse Pinneberg) hatten sich auch in diesem Jahr wieder einiges für die Teilnehmer ausgedacht und etwas Großartiges auf die Beine gestellt. Insgesamt gab es 7 Redaktionen:

  • Radio (Livesendung rund um die Uhr),
  • Blog,
  • Foto,
  • TV,
  • Film und last but not least den…
  • Newsroom, der uns jeden Morgen mit druckfrischen Zeitungen belieferte.

Wir arbeiteten bis spät in die Nacht in unseren Redaktionen. Aber auch tagsüber wurde uns nie langweilig: In verschiedenen Medienworkshops lernten wir einiges, und: Die Organisatoren hatten es tatsächlich geschafft, uns einige prominente Interviewpartner zur Verfügung zu stellen! Ausgequetscht wurden: Lotto King Karl zusammen mit Carsten Pape, Jürgen Vietor, der Co-Pilot der 1977 von Terroristen entführten Lufthansa-Maschine Landshut, NDR-Reporter Dennis Brandau, NDR-Intendant Lutz Marmor und Robin von der Band “No One Knows”, die wirklich niemand kannte ;-) Und als besonderes Schmankerl haben wir es dann noch geschafft, einige StationIDs (siehe Radiolexikon) für Radio Pinneberg zu bekommen.

Am Freitag lernten wir Zimmernachbarn und Redaktionsmitglieder kennen. Die traditionelle “Rallye der Redaktionen” durchs JuBi-Gelände forderte gleich Teamgeist und schweißte uns zusammen.

Am Samstagabend fand dann die große JPF-10 Jahre-Geburtstagsparty am Rantzauer See (Barmstedt) statt. Es gab eine Breakdance-Showeinlage, leckere alkoholfreie Cocktails, eine riesige Geburtstagstorte, ein großes Mitternachtsfeuerwerk, bei dem wir ca. 150 Luftballons mit Wünschen für die Pressefreiheit steigen ließen.

Am Sonntag hatten wir wieder einige Interviews und haben den vorletzten Tag mit Eis, einer Kletterwand und einem SingStar-Abend genossen. Außerdem mussten wir alles für die große Abschlusspräsentation am Montag vorbereiten, zu der auch unsere Familien, Freunde und Bekannte eingeladen waren. Die Ergebnisse waren super und laut René um Längen besser als letztes Jahr!

Alles in allem war der JPF ein sehr gelungenes Wochenende und wir freuen uns alle schon auf das Nachtreffen am 28. Juni  :-) Ich kann allen medieninteressierten Jugendlichen nur empfehlen, an möglichst vielen Jugendmedienseminaren, Ausflügen und Redaktionsbesuchen der jeweiligen Landesjugendpressestellen teilzunehmen. Es macht so viel Spaß und ihr lernt enorm viel!

Link zur Jungen Presse Pinneberg: www.jppi.de

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